Faszination Kampfkunst

R.Gumpfer2.pngDurch eine ganzheitliche Betrachtungsweise der Zusammenhänge zwischen Mensch, Natur und Kosmos, bilden die fernöstlichen, sowie auch die altertümlich- westlichen Kampfkünste unter dem Begriff  „Der Weg des Ritters“, ein zeitloses und praktikables Wissen zu den Sinnfragen und Werten des Lebens.

Kampfkunst besteht aus Kampf und Kunst. Kampf in seiner Urform ist natürlich, ohne Schema und tief mit allen Lebensprozessen verbunden. Im Kampf liegt das Gesetz  ausgleichender Naturkräfte, die stets in einer Wechselbeziehung stehen und als einheitliche Kraft die Vielfalt des Lebens hervor bringen.

Kunst, ist eine Freiheit unserem Selbst Ausdruck zu geben. Werkzeuge, Formen und Stile sind dabei Mittel zum Zweck um sich für vorhandene und unbeachtete Fähigkeiten zu öffnen. Diese offenbaren sich im Verstehen der eigenen Person und durch eine Entscheidung zum handeln.

Jede Handlung hat eine weiterführende Konsequenz.. In den Kampfkünsten, wie auch in unserem täglichen Leben geht es nicht immer darum einen Gegner schnell und erfolgreich zu schlagen. Sondern vielmehr um die Herausforderung, unsere persönliche Grenzen zu erkennen, diese zu erweitern aber auch zu bewahren.

Dies bedeutet, vorhandene Werte durch einheitliches agieren im Fühlen, Denken, Sprechen und Handeln zu stabilisieren. Einheitliches Agieren erzeugt  „Achtsamkeit"  und ein Verständnis für unseren Geist,  der zuerst durch unser Bewusstsein Werte und Lebensziele gestaltet.

R. Gumpfer

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